Ein Traum für Backpacker – Unsere Top 3 Dinge, die man in Peru machen sollte

Ein Traum für Backpacker – Unsere Top 3 Dinge, die man in Peru machen sollte

Von Millionenmetropole über Traumstrand, von Wüste über Regenwald bis hin zum schneebehangenen Gipfel. Wohl kaum ein Land hat so viel zu bieten wie Peru. Kein Wunder also, dass Peru auf Platz 1 der Lonely Planet’s „Best in Travel 2017“-Liste ist.

Warum Peru auf jede Bucket-List gehört

Eine Reise nach Peru erfordert eine ganze Menge an Vorbereitung, Leidenschaft und auch ein kleines bisschen Mut. Welche Städte möchte ich besuchen, welche Sehenswürdigkeiten muss ich im Voraus buchen? Es gibt eine ganze Menge zu beachten. Wer also über eine Peru-Reise nachdenkt oder sich fürs neue Jahr eine Bucket-List erstellen will, für den kommen hier unsere Top 3 Dinge, die ihr in Peru machen solltet.

1. Machu Picchu

Alpaca vor Machu Picchu | © panthermedia.net / Juergen Buettner

Alpaca vor Machu Picchu | © panthermedia.net / Juergen Buettner

Machu Picchu, auch die Stadt in den Wolken genannt, ist eine gut erhaltene Ruinenstadt, die auf 2430 m Höhe in den peruanischen Anden liegt. Sie wurde um 1440 vom Inkaherrscher Pachacútec Yupanquil erbaut, um von dort aus die heutigen Länder Peru, Bolivien und Chile zu regieren.
Als aber die spanischen Eroberer näher rückten, wurde die Stadt zurückgelassen und versank im Urwald. Erst 1911 wurde sie vom amerikanischen Forscher Hiram Binghams wiederentdeckt und ist seither Weltkulturerbe, Teil der 7 Weltwunder und eines der beliebtesten Ausflugsziele in Südamerika.

Ihr könnt von Cusco aus eine Tour buchen. Viele peruanische Reiseveranstalter bieten Touren an, die Bus- und Zugfahrten, Unterkunft und geführte Touren beinhalten, sodass ihr euch um nichts mehr kümmern müsst außer euch selbst.

Blick aus Machu Picchu | © panthermedia.net / lermannika

Blick aus Machu Picchu | © panthermedia.net / lermannika

Ist man angekommen, könnt ihr euch erstmal auf eine der grasbewachsenen Terrassen setzen und den unglaublichen Blick auf euch wirken lassen. Dann könnt ihr euch einer der geführten Touren anschließen, in denen euch ein Einheimischer ca. 2 Stunden etwas über die Bedeutung und Geschichte der Ruinen erzählt. Nehmt euch auf jeden Fall genug Zeit um anschließend auch noch selber durch die verfallenen Häuser zu streifen und diesen geschichtsträchtigen Ort auf euch wirken zu lassen.

Schaut man sich Fotos von Machu Picchu an, findet man eine Vielzahl an Bildern, auf denen die Ruine einsam und geheimnisvoll im Nebel liegt. Man muss sich aber im Klaren sein, dass es tatsächlich eines der beliebtesten Reiseziele in Südamerika ist, weswegen man sich auf Schlange stehen und Drängeleien einstellen muss. Nicht selten wird einem mit knallbunten Selfie-Sticks vor der Nase herumgewedelt. Trotzdem ist Machu Picchu ein großes Highlight in Peru, was jeder einmal in seinem Leben gesehen haben sollte!

2. Sandboarding in der Wüste

Nahe der Wüstenstadt Ica liegt die kleine Oasenstadt Huacachina. Umgeben von ihren bis zu 100 m hohen Sanddünen ist sie eine der großen Touristenanlaufstellen Perus. In jedem Hostel und an jeder Straßenecke sowohl in Ica als auch Huacachina werden Sandbuggy/Sandboarding-Touren angeboten. Ihr solltet eine solche Tour nicht bei fragwürdigen Straßenverkäufern buchen, denn hier ist der Zustand der Fahrzeuge und somit eure Sicherheit nicht garantiert. So etwas wie Tüv gibt es in Peru schließlich nicht. Viele Hostels bieten die Touren inklusive an, übernachtet ihr in so einem Haus, müsst ihr für die Tour also nicht mal etwas bezahlen.

Ihr werdet vom Hotel abgeholt und zusammen mit einer bis zu 10-köpfigen Gruppe (je nachdem wie viele Leute in den Buggy passen) geht es hoch in die Dünen und die Weiten der Wüste die dahinter liegen. Eine rasante Berg- und Talfahrt versetzt euch in die richtige Stimmung für das anschließende Sandboarding, denn dafür braucht man eine gute Portion Mut. Man liegt bäuchlings auf einer Art Snowboard (Wer Erfahrung mit Snowboarding hat, der kann sich natürlich auch hinstellen!), stürzt sich fast kopfüber eine 100 m hohe Sanddüne herunter und nimmt dabei ordentlich an Fahrt auf (bis zu 80 Km/h). Auch wenn man während der Fahrt nur betet nicht runterzufallen, ist das Gefühl, wenn man unten angekommen ist unbeschreiblich. Eines der coolsten Dinge, die jeder mal gemacht haben sollte!

3. Amazonas-Regenwald – Tour

Kanu im Regenwald | © panthermedia.net / Oliver Nowak

Kanu im Regenwald | © panthermedia.net / Oliver Nowak

Der Amazonas-Regenwald ist der größte Regenwald der Welt. Der gleichnamige Fluss führt durch Brasilien, Kolumbien und Peru und ist 6440 m lang. Von der im Regenwald gelegenen Stadt Puerto Maldonado könnt ihr verschiedene Touren buchen. Wir empfehlen eine privatgeführte Tour, denn so lernt man viel mehr von Umgebung und Tierwelt als wenn man in einer großen Gruppe unterwegs ist.

Die Tour beginnt mit einer 50-minütigen Fahrt in einem motorbetriebenen, überdachten Holzboot auf dem Amazonas. Ihr legt an an einem kleinen schlammigen Steg und von hier aus beginnt die Dschungel-Tour. Die Guides sprechen meistens gutes Englisch und erzählen über die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch über die Kultur und die Menschen, die hier leben und gelebt haben. Ihr könnt ihn alles fragen, dafür ist er ja schließlich da.

Nach einer einstündigen Wanderung erreicht ihr eine mangrovenähnliche Lichtung, von der aus ihr in ein typisches 10 m langes Holzkanu einsteigt. Euer Guide navigiert euch geschickt über einen kleinen Flusslauf heraus aus dem Regenwald. Dabei kommt euch der Regenwald durch tiefhängende, knorrige Äste und saftige Blätter manchmal näher als euch lieb ist. Nicht selten könnt ihr hier auch eine Gruppe niedlicher Kapuziner-Äffchen entdecken. Nach nur ein paar Minuten mündet der Flusslauf in einem großen,ringsum von Bäumen umgebenen See. Der Guide wird euch viel über die Tierwelt im und um den See berichten und euch so nah wie möglich ans Geschehen heranbringen. Oft kann man eine Otterfamilie beim Fische jagen oder einen 8 Meter langen Alligator beim sonnen beobachten. Ein Erlebnis, dass man so schnell nicht wieder vergisst!

Richtig zahlen im Ausland

In Peru gilt die Währung Nuevo Soles (PEN). Ein Euro entspricht dabei 3,77 Soles (Stand: 21.09.2016). Wenn ihr ins Ausland reisen wollt, ist es wichtig, dass ihr euch vorher überlegt, wie ihr bezahlen wollt. Zu empfehlen ist eine ausgewogene Mischung aus Bargeld und Geldkarten. Ihr solltet nicht zu viel Bargeld auf einmal mit euch führen und mehrere Karten (nicht alle im selben Portemonnaie ) dabei haben, denn falls euch mal eine geklaut wird, habt ihr sofort eure Reservekarten zur Hand. Damit ihr keine hohen Gebühren beim Geld abheben bezahlen müsst, gibt es extra dafür Reisekreditkarten. Diese Kreditkarten kosten häufig nur eine sehr geringe Jahresgebühr, die in keinem Verhältnis zu den Gebühren stehen, die man an den ATM’s bezahlen muss. Zudem braucht ihr für die meistens Hostels und Hotels eine Kreditkarte zur Absicherung eurer Buchung.

Fazit

Peruanische Flagge | © panthermedia.net / Franck Camh

Peruanische Flagge | © panthermedia.net / Franck Camhi

Es heißt, jeder, der in Peru war kehrt eines Tages wieder dorthin zurück. Das Land begeistert uns nicht nur mit seinem freundlichen Volk, der Jahrtausende alten Kultur und seiner wunderschönen, einzigartigen Natur, es ist auch der Geist der Inka, der in den Menschen weiterzuleben scheint. Vielleicht ziehen sie aus ihm ja ihre unbeschwerte Lebensfreude. Wer Peru besucht, sollte auf jeden Fall etwas davon mit nach Hause nehmen.


Bitte bewerte diesen Artikel 🙂

Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.