Wohnen im Alter – Flexibel in den eigenen vier Wänden

Wohnen im Alter – Flexibel in den eigenen vier Wänden

Auch im hohen Alter wünschen sich die meisten Menschen, weiterhin ein eigenständiges und flexibles Leben im eigenen Zuhause führen zu können. Früher war das kaum möglich. Senioren mit gewissen Einschränkungen, wie beispielsweise dem Gehen, mussten ihre eigenen vier Wände verlassen und wurden in ein Pflegeheim geschickt. Heutzutage haben wir aber einige Möglichkeiten, die es uns erlauben, unsere Flexibilität zu bewahren und nicht ständig auf andere angewiesen zu sein. Treppenlifte, Hausklingeln, sowie kleinere Alltagshelfer, welche wir euch im Folgenden vorstellen möchten, sind nur ein Bruchteil der existierenden Produkte.

Wenn die Gelenke anfangen zu schmerzen, man beginnt jede Treppe zu meiden und auch beim Duschen nicht mehr sicher auf den Beinen steht, sehen viele Angehörige den einzigen Ausweg in einem Umzug ins Pflegeheim.

Unbeschwerte Hygiene

Endlich wieder unbeschwert duschen | © panthermedia.net / info.michaelheim photographer.com

Endlich wieder unbeschwert duschen | © panthermedia.net / info.michaelheim photographer.com

Es kann ganz schön frustrierend sein, wenn man eine tägliche Tätigkeit, die man sein ganzes Leben lang ausgeführt hat, auf einmal nicht mehr machen kann. Es geht um das Duschen. Im Alter fällt nicht nur das Gehen schwerer, sondern auch das sichere, aber vor allem längere Stehen. Die Menschen werden unsicher und trauen sich kaum noch unter die Dusche. Der rutschige Boden und kaum eine Möglichkeit zum Festhalten werden zum echten Albtraum. Doch dafür gibt es natürlich eine Lösung. Mit einem Duschhocker kann man sich beim Duschen einfach hinsetzen. Es ist so simpel wie es klingt: Der Plastikhocker ist mit Gummifüßen ausgestattet, sodass er sicher in der Dusche steht. Auch die Sitzfläche ist meist mit Gummi bezogen, damit sie im nassen Zustand nicht rutschig wird. Ist die Dusche sehr klein und bietet nicht ausreichend Platz für einen Duschhocker, kann dieser auch – als platzsparende und hochklappbare Version – an der Wand montiert werden und weggeklappt werden, wenn er nicht gebraucht wird. Auf dieser bekannten Fachseite findet ihr die Duschhocker in verschiedenen Varianten, sowie viele weitere kleine Haushaltshelfer, die euch den Alltag mit Alter erleichtern können.

Das ganze Haus ausnutzen

Treppenlift | © panthermedia.net / viteethumb

Treppenlift | © panthermedia.net / viteethumb

Wenn das Treppensteigen immer schwerer fällt, beginnen viele Menschen die oberen Stockwerke zu meiden. Zimmer im ersten Stock verkommen teilweise sogar richtig und das nur aus dem Grund, dass die Hausbewohner keine Treppen mehr steigen können. Ein ganzes Stockwerk unbenutzt zu lassen, ist reine Verschwendung, denn dank der modernen Technik können wir das räumliche Potenzial des Hauses nun wieder voll ausnutzen. Mit einem Treppenlift holt ihr euch eure Flexibilität zurück und könnt auch die oberen Stockwerke eures Hauses wieder voll ausnutzen. Mit Hilfe des Treppenlift-Ratgebers habt ihr innerhalb weniger Minuten den passenden Treppenlift für euer Zuhause gefunden. Egal ob es eine Holz- oder Steintreppe ist, ob sie gerade oder in einer Kurve nach oben führt: Einfach reinsetzen und euch bequem nach oben fahren lassen.

Alternative Wohnresidenz

Die Wohnresidenz, auch betreutes Wohnen genannt, ist eine Alternative zum Seniorenheim. Dort hat jeder Bewohner seine eigene, kleine Wohnung und kann seinen Alltag ganz so gestalten, wie es ihm gefällt. Bei Bedarf werden sie aber von Mitarbeitern des Pflegedienstes unterstützt und bekommen Essen, Hilfe beim Waschen, Anziehen, etc. So bewahren sich die Senioren noch ihre Unabhängigkeit und sind nicht angewiesen auf feste Essens- sowie Schlafenszeiten. Weitere Wohnalternativen für Senioren findet ihr auf der verlinkten Fachseite. Neben dem Zuhause-wohnen-bleiben, dem Seniorenheim und dem betreuten Wohnen gibt es nämlich noch einige andere Möglichkeiten seinen Lebensabend zu verbringen.

Fazit

Älter werden wir alle und daher kommt auch auf jeden von uns früher oder später die Frage nach dem Wohnen im Alter zu. Die meisten wollen gerne zuhause wohnen bleiben um ihre Unabhängigkeit nicht zu verlieren. Dank Alltagshelfern, Treppenliften und mobilen Pflegediensten ist das kein Problem mehr. Wer sich aber gerne ein bisschen absichern möchte für den Fall, das doch mal etwas passiert, der kann Einzug in eine Einrichtung mit betreutem Wohnen halten. Dort lebt jeder sein eigenständiges Leben, wird aber bei Bedarf von den Mitarbeitern unterstützt. So lässt es sich leben!


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