Auswandern in die Schweiz – Ein paar Tipps und was ihr beachten solltet

Auswandern in die Schweiz – Ein paar Tipps und was ihr beachten solltet

Die Schweiz ist einer der wenigen Binnenstaaten Europas und befindet sich zwischen Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien. Neben seiner einzigartigen Berglandschaft in den Alpen und den atemberaubenden Seen ist die Schweizer Eidgenossenschaft vor allem als Zielort zahlreicher Einwanderer bekannt. Warum das so ist? Da wäre zum einen natürlich das hohe Lohnniveau, welches dasjenige Deutschlands weit übersteigt. Nicht zu vergessen, dass Schweizer Gehälter nicht in Euro, sondern in der Landesbewährung Franken ausbezahlt werden. Der Franken hat sich gerade in Krisenzeiten der vergangenen Jahren als außerordentlich stabil bewährt und ist heute in etwa so viel wert wie der Euro. Falls ihr ernsthaft darüber nachdenkt, euer Glück in der Schweiz zu suchen, solltet ihr die folgenden Tipps unbedingt beachten.

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Das hohe Preisniveau in der Schweiz

Wie bereits erwähnt, wollen die meisten Menschen deshalb in die Eidgenossenschaft auswandern, weil das dortige Lohnniveau so hoch ist. Es darf dabei allerdings nicht übersehen werden, dass auch die Preise für Lebensmittel deutlich höher sind als diejenigen in Deutschland. Was also tun? Wenn ihr euch für einen Wohnort in der Nähe der deutschen, französischen oder österreichischen Grenze entscheidet, könnt ihr eure wöchentlichen Einkäufe dort erledigen. Nicht nötig ist dieser Schritt übrigens beim Benzin. Dieses kostet in der Schweizer Eidgenossenschaft sogar weniger als in Deutschland.

Richtig Auswandern und integrieren

Schweiz Karte | © panthermedia.net /Norma Widmer

Schweiz Karte | © panthermedia.net /Norma Widmer

Ja, im Großteil der Schweiz wird ebenso Deutsch gesprochen wie in der Bundesrepublik oder in Österreich. Es wird also keine Probleme bei der Verständigung geben. Trotzdem solltet ihr euch die Mühe machen, einen der Schweizer Dialekte zu erlernen. Nicht nur, dass die Einwohner des kleinen Landes sehr stolz auf ihre Sprachvarietäten sind, es wird euch auch im Alltag weiterhelfen. Gemeinhin wird Hochdeutsch von den Menschen in Zürich, Basel und Bern als kühl angesehen und als Gefahr für die eigenen Dialekte empfunden. Wenn ihr also dauerhaft auswandern möchtet, ist das Lernen der regionalen Sprache einer der wichtigsten Tipps, die gegeben werden können.

Tipps für den Geldbeutel

Es gibt einen Trick, den viele Deutsche anwenden, die ihr Glück in der Schweiz suchen oder bereits gefunden haben. Da die Eidgenossenschaft ein relativ kleines Land ist, sind die meisten Städte von der deutschen Grenze gut zu erreichen. Sowohl das Miet- als auch das sonstige Preisniveau sind auf der deutschen Seite der Grenze jedoch deutlich niedriger. Wenn ihr also einen Job in Basel oder Zürich angenommen habt, solltet ihr euch überlegen, ob ihr nicht in Deutschland wohnen bleiben möchtet. Auf diese Weise verdient ihr verhältnismäßig viel Geld und könnt im Gegenzug relativ preisgünstig wohnen und Essen kaufen.

Recht und Ordnung in der Schweiz – Vorsicht bei Vergehen

Nach dem Auswandern wird früher oder später der Tag kommen, an dem ihr Bekanntschaft mit den örtlichen Polizei machen werdet. Dies hat ganz einfach damit zu tun, dass die dortigen Sicherheitsbehörden deutlich präsenter sind als in Deutschland und auf der Autobahn gerne einmal Kontrollen durchführen. Einer der wichtigsten Tipps in diesem Bereich kann nur sein, die Polizisten höflich und respektvoll zu behandeln und eine mögliche Strafe zu akzeptieren. Die Polizei im Nachbarland ist nämlich wesentlich strenger, wenn beispielsweise das Tempolimit überschritten wurde. Auch bei Vergehen gegen die Mautpflicht zeigen sich die Kontrolleure nicht zimperlich.

Auswandern in die Schweiz: Ganz auf das Land einlassen

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Zusammenfassend sei gesagt, dass die Schweiz ein Land voller Möglichkeiten und mit einer einzigartiger Natur ist. Ihr solltet euch von Beginn an voll auf das Land einlassen und euch an die regionalen Unterschiede anpassen. Nur so wird es dauerhaft gelingen, dort dauerhaft Fuß zu fassen und das Auswandern zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen. Falls ihr nach einiger Zeit mit einer Festanstellung Lust auf etwas neues habt, könnt ihr euch in unserem Nachbarland auch für eine Selbstständigkeit entscheiden. Die dortigen Regularien sind ziemlich unternehmerfreundlich und es wird auf eine übermäßige Bürokratie verzichtet.


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